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Unsere Meinung zur Rahmenplanung
| UNSERE MEINUNG ZUR RAHMENPLANUNG |
Pressemeldung der FDP-Stadtratsfraktion Keine Zustimmung der FDP zur kompletten Verlagerung des WBZ Die FDP Stadtratsfraktion und der Vorstand des Stadtverbandes bekräftigen unser seit langem vorgetragenes Nein zu einer kompletten Verlagerung des Weiterbildungszentrums aus der Wilhelm Leuschner Str. in die Stadtmitte. Es ist für die FDP nicht nachvollziehbar, einen vor wenigen Jahren errichteten Neubau aufzugeben, um erneut in einen Neubau umzuziehen, zumal z.Z. keine Klarheit über eine Nachnutzung der bestehenden Gebäude vorliegt. Die Überlegungen, anstelle des Weiterbildungszentrums eine Wohnanlage zu errichten, sieht die FDP in Bezug auf die Gebäudestruktur sehr kritisch. Wir befürworten deshalb nur die Verlagerung der Musikschule ins Zentrum, da bei ihr ein dringender Raumbedarf und eine ebenso notwendige Qualitäts-verbesserung bei den Räume besteht. Die frei werdenden Räume können dann die Volkshochschule und die Akademie nutzen. Für eine komplette Verlagerung sehen wir keinen Bedarf. Die von der FWG bevorzugte Lösung durch den Umzug von Volkshochschule und Akademie in die Stadtmitte und den Verbleib der Musikschule im jetzigen Gebäude sieht die FDP als nicht zielführend. Die notwendige Baumasse in der Stadtmitte würde sich dadurch nicht wesentlich verringern. . Die Musikschule und eine kleinere, dafür hochwertig ausgestaltete Kulturhalle mit etwa 450 Sitzplätzen, teilbar in 2 Räume, wären eine attraktive Einheit in der Stadtmitte. Die räumliche Trennung der Verwaltungsspitzen von Akademie und VHS auf der einen Seite und die der Musikschule auf der anderen Seite sehen wir als lösbar an. Die Planungswerkstatt zur Innenstadtentwicklung hat nach unserer Auffassung ein gutes Ergebnis erzielt. Sie war sachlich in den Arbeitsrunden, auch wenn das Ergebnis nicht in allen Teilen unseren Vorstellungen entsprach. Als positiv bewerten wir die Entscheidung, den Neubau der Mediathek in der Friedrich Ebert Straße, so wie von uns gefordert, zu errichten und damit den Standort Karlspassage für eine mögliche Wohnbebauung vorzusehen. Das Problem, das auch zu unserer Ablehnung des Konzeptes rund um das Rathaus führte, liegt bei der Baumasse, die hier auf engstem Raum entstehen soll: eine Stadthalle mit über 600 Plätzen , das komplette WBZ und die Rathauserweiterung. Durch die geplante Grünanlage an der Gartenfeldstraße werden die drei Baukörper noch enger zusammengedrängt. Die vorliegenden von der CDU, SPD und der Freien Bürgerliste Ingelheim befürworteten Planungen rücken das Rathaus, das eigentlich den Stadtmittelpunkt bilden soll, in den Hintergrund. Dagegen bestimmen die Stadthalle und das WBZ mit ihrer massiven Bauweise das Stadtbild. Beim Vorschlag der FDP könnte die dadurch verkleinerte Baumasse entlang der Gartenfeldstraße entstehen. Für die Rathaus-erweiterung und eine Gastronomie wäre dann ausreichend Platz und das Rathaus behielte seine zentrale Stellung. Ein Abriss der Tiefgarage unter dem Marktzenrum wäre dann auch nicht mehr erforderlich. Die FDP hofft, dass bei der Weiterentwicklung der Konzepte im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Schwächen der derzeitigen Planungen offen zu Tage treten werden. Bei den Befürwortern der aktuellen Planungen könnte es dadurch noch zu einem Umdenken kommen. |